Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (Originaltitel: Basic) (2003)

Action, Crime, Drama, Mystery, Thriller | 98 min
Bewertung:
8.0/10
8.0

Filmkritik

Columbia Pictures präsentiert Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit, einen Mysterythriller mit einer Laufzeit von 98 Minuten. In den Hauptrollen: John Travolta (Face/Off), Connie Nielsen (Glasdiator) und Samuel L. Jackson (xXx). In den Nebenrollen: Giovanni Ribisi (Heaven), Roselyn Sanchez (Rush Hour 2), Taye Diggs (Equilibrium) und Brian Van Holt (Windtalkers).

Das geile an Basic ist das Spiel, dass der Film mit Dir spielt. Wie in Die Üblichen Verdächtigen versucht man zu verstehen, warum was passiert und welchen Zusammenhang es hat. Und rätselt. Und rätselt…

Aber zuerst ein paar Worte zur Story: Wir finden uns in Panama wieder, wo Sergeant Nathan West (verdammt gut: Sam Jackson) mit seinen Rangers ein Training im Dschungel durchführt. Punkt 1800 werden sie angesetzt, und Punkt 2400 in der Nacht sollen sie wieder aufgepickt werden. Doch von den sieben kommen nur drei zurück, und einer dazu noch angeschossen. Und direkt vor dem landenden Hubschrauber erschießt auch noch einer der Rangers einen anderen, so dass es nur zwei lebend zum Camp zurückschaffen.

Was ist da passiert, in diesen 6 Stunden?
Warum sind 5 Leute gestorben, bei diesem eher harmlosen Training?

Das wüsste auch gerne der Chef vom Militärstützpunkt, und so ruft er sofort den DEA Agenten Tom Hardy (cool wie seit Face/Off nicht mehr: Travolta) zu Hilfe, um in den ihm verbleibenden 4 Stunden, bis er den Vorfall melden muss, wenigstens aufzuklären, was passiert ist. Hardy wurde auch unter West’s extrem harter Hand trainiert, und findet sofort einen Weg, um die zwei Überlebenden zum reden zu bringen – ganz zum erstaunen der jungen Lt. Julia Osborne, die anfangs nicht von Hardy überzeugt war, und es nicht geschafft hatte.

Doch die Storys, die die beiden erzählt bekommen, unterscheiden sich erheblich voneinander – und die eigentliche Lösung scheint ganz wo anders zu liegen, wie sie langsam herausfinden müssen. Und so graben die beiden sich vor, verhören Leute, und kommen der Lösung näher – oder auch nicht?

Basic lebt von seinen Wendungen. Und die kommen nicht nur einmal, oh nein, die kommen alle drei Minuten, so dass man nur noch am nachdenken und mitforschen ist. Und Travolta beim forschen macht auch verdammt viel Spaß – er spielt so gut, so cool, eine Meisterleistung. Das ist der Travolta, der mich auch in Face/Off und Swordfish überzeugt hat. Der coole Travolta. Und der coole Sam Jackson ist auch nicht zu verachten, er kommt fast genauso böse rüber wie der Seargent aus Full Metal Jacket – auch wenn er wesentlich weniger Szenen hat. Connie Nielsen als die ratlose Julia bringt auch eine Klasse Leistung, mit ihr identifiziert man sich eigentlich am meisten, weil sie genauso viel weiß wie der Zuschauer.

Noch ein Wort zum Soundtrack, den der hat mir auch unheimlich gut gefallen: Nachdem der Film mit einer bekannten Symphonie anfing, deren Name mir einfach nicht einfallen will, ging es über Moby und Rock weiter. Ein irrer Soundtrack, obwohl er eigentlich nicht so wichtig ist – die Story zählt wesentlich mehr. Trotzdem erwähnenswert.

Also, wer Filme wie Die Üblichen Verdächtigen zu schätzen weiß, wird Basic lieben. Und rätseln. Und verdammt viel Spaß daran haben!

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit
Gerundete Bewertung
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Action, Crime, Drama, Mystery, Thriller

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