Cowboy Bebop: Der Film (Originaltitel: カウボーイビバップ 天国の扉) (2001)

Animation, Action, Krimi, Drama, Sci-Fi, Thriller | 115 min
Bewertung:
8.5/10
8.5

Filmkritik

In Cowboy Bebop: Der Film, der Adaption zur berühmten, stilsicheren Anime Serie, muss Spike nicht nur über die Runden kommen, sondern nebenbei auch die Welt retten – diese wird von einem Terroristen, scheinbar völlig ohne Motiv, und durch dessen extrem tödliches Virus bedroht. So muss sich das Bebop Team dieses Mal mit Polizei, Gangstern und sogar der Armee herumschlagen – die scheint in dem dreckigen Spiel auch ihre Finger mit drin zu haben…

Der Film zeichnet sich wie die Serie durch extrem gute Zeichnungen, Lieder, Charakter, Story, Kamera, Effekte, Details und Style aus. Was der Film aber im Vergleich zur Serie hat, ist einfach der Kino Bonus. Eine epische Geschichte, die mit ihren wundervollen Bildern einfach überwältigt. Es ist definitiv ein Unterschied, ob man einen Film auf dem Fernseher mit Werbung oder auf einer großen Leinwand mit gutem, lauten Soundsystem sieht und hört. Bebop bestätigt das nur.

Für Leute, die die TV Serie nicht kennen:

Spike Spiegel ist ein Kopfgeldjäger und fliegt mit seinem vierköpfigen Team zwischen den Planeten hin und her, um dort möglichst hoch dotierte Gangster zu fassen und deren Kopfgeld einzustecken.

Im Jahr 2021 wurde eine Reihe von Ringen konstruiert, die es ermöglichten, im Hyperraum schnell durch das Sonnensystem zu reisen und andere Welten zu kolonisieren. Durch einen Defekt im Ringsystem, der von der Gate Company weitestgehend ignoriert wurde, kam es jedoch zu einer Explosion der Ringe, welche die Erde mit dem restlichen Sonnensystem verbunden haben. Dabei wurde ein großes Stück vom Mond weggesprengt. Die Überreste dieses zerkleinerten Stückes bilden nun eine Art Asteroidengürtel um die Erde, aus dem kontinuierlich Teile auf diese hageln. Dadurch wurde die Erdoberfläche unbewohnbar und einige Erdbewohner suchten Schutz im Untergrund. Die meisten jedoch zogen auf die neu erschlossenen Planeten und Monde (Venus, Mars, Ganymed und Europa) oder auf rauhere Welten (Kallisto, Io, Titan, u. a.)

Im Jahr 2071 reist die Besatzung des Schiffes Bebop durch das Sonnensystem, um ihrem Geschäft als Kopfgeldjäger (genannt „Cowboy“) nachzugehen. Die Besatzung besteht anfangs aus nur zwei Mitgliedern; im Laufe der Serie gesellen sich drei weitere hinzu. Jeder trägt mit einzigartigen Fähigkeiten dazu bei, Personen, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt wurde, einzufangen. Während sich die Handlung vordergründig um die Kopfgeldjäger und ihren stetigen Misserfolg in einer futuristischen Welt dreht, werden tatsächlich die individuellen Erfahrungen und Schicksale der einzelnen Charaktere beschrieben – jeder einzelne von ihnen hat eine individuelle Vorgeschichte, die seine Ambitionen und Wünsche verständlich macht. (Wikipedia)

Der Film ist definitiv einer der besten Animes, die ich je gesehen habe, der 60er Stil, die Musik, der feine Humor versetzten einen in diese doch nicht völlig unglaubwürdige Zukunft im Jahre 2071…

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
Cowboy Bebop: Der Film
Gerundete Bewertung
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Animation, Action, Krimi, Drama, Sci-Fi, Thriller

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