Initial D (jap. 頭文字Dイニシャル・ディー, chin. 头文字D) (2005)

Action, Comedy, Drama, Romance | 107 min
Bewertung:
4.5/10
4.5

Filmkritik

Auf einem extrem beliebten japanischen Manga basierend, brach die chinesische Produktion von “Tau man ji D”, wie es im Original heißt, im Sommer 2005 in ganz Asien eine Menge Geld ein. Anfangs wollte man Tsui Hark im Regiestuhl haben, doch wegen kreativer Differenzen stieg man auf Andrew Lau und Alan Mak um. Für die Hauptrolle nahm man den Musikstar Jay Chou, dessen Popularität die Einnahmen anscheinend nochmals steigerte. Außerdem bekannt sein dürfte Anthony Wong Chau-Sang, der seit den 80er Jahren als Schauspieler dient und dessen Filmliste ausgedruckt ein paar Kilometer lang sein dürfte.

Der Hauptstar von Initial D ist ein Auto, ein Toyota AE86 Sprinter Trueno. Dieses Auto wird Nacht für Nacht von Takumi Fujiwara (Jay Chou) gefahren, er hilft seinem Vater Bunta (Anthony Wong Chau-Sang), und bringt dessen Tofu jede Nacht auf den Berg Akina. Schon im Alter von 13 Jahren schickte der Vater von Takumi, dank seiner Alkoholexzesse, seinen Sohn Takumi auf den Berg, und Jahr für Jahr wurden seine Driftfähigkeiten mehr und mehr geschliffen.

Um das driften geht es dann auch noch öfters: Driften ist das Auto ausbrechen zu lassen, aber dennoch kontrolliert um die kurve zu kriegen. Oder so ähnlich, wird nicht genau erklärt. Wie auch immer, eines Nachts fährt er den Berg herab, und überholt einen professionellen Fahrer, der nachzuforschen anfängt und mittels eines Rennens herausfinden möchte, wer der wahre “Gott vom Berg Akina” ist. Doch bevor das entscheidende Rennen kommt, wird im Film noch ein bisschen mit Nebenstories und der Psyche der Figuren herumgespielt.

Letztlich ist Initial D doch irgendwie die asiatische Antwort auf The Fast And The Furious, aber viel zu zahm. Der eine große Crash, den es gibt, wurde gar mittel Computer erzeugt. Und richtig spannend sind die Rennen auch nicht wirklich. Aber die Figuren sind interessant, und besonders das Nicht-Happy-End reißen den Film wenigstens in die Mittelmäßigkeit. Die meisten Fans waren alles andere als zufrieden mit der Verfilmung des Mangas, daher sei diesen an dieser Stelle vom Film abgeraten. Wer aber asiatischen Humor mag und auf über-emotionale Figuren steht, wird sich mit Initial D sicherlich ein wenig amüsieren können.

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
Initial D
Gerundete Bewertung
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