Resurrection of the Little Match Girl (2002)

Action, Comedy, Sci-Fi | 123 min
Bewertung:
3/10
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Resurrection of the Little Match Girl

Infos zum Film

Filmkritik

Ressurrection Of The Little Match Girl ist also der teuerste koreanische Film aller Zeiten, soso. Dann ist das ja genau wie hier, denn Resurrection of the Little Match Girl ist genauso schlecht wie unser deutscher teuerster Film aller Zeiten: Otto: Der Film. Auch dieser zeichnet sich durch eine grauenhafte Geschichte aus, die sich quer durch die Gegend klaut, durch Spezialeffekte, die die Welt nicht braucht und einen Hauptdarsteller, der einfach nicht (mehr) cool ist.

Resurrection of the Little Match Girl ist ein Spiel, in das der Essenslieferant Ju (Fry aus Futurama grüsst) hereingezogen wird – fälschlicherweise. Jetzt rennt er als Virus in einem Spiel rum, und muss gegen andere Mitspieler antreten und das Matchgirl retten (TRON grüsst). Die anderen Spieler werden während des Films über andauernd mit irgendwelchen seltsamen Biographien, im Computergamestyle, eingeführt – die Untertitel müssen richtig schlecht gewesen sein, denn die Koreaner im Kino haben sich bei diesen immer tot gelacht, die anderen nur dumm geguckt…

Und nicht nur bei diesen seltsamen Charakter-Screens, auch bei anderen Stellen haben sich der Koreaner, der neben mir sass, und die restlichen im Kino tot gelacht, ohne das ich verstanden habe, warum. Wie auch immer, Resurrection of the Little Match Girl soll eine Parodie zu The Matrix sein, wird angeteasert als “interaktives Kino” – doch das viele Geld, was in dem Film stecken soll, sieht man erst am Ende, wenn die Spezialeffekte einsetzten. Vorher ist der Film einfach grauenhaft, die Kamera ist fast Körperverletzung, die Schauspieler schrecklich, die Stunts völlig überdreht, aber nicht in Charlies Angels: Full Throttle Qualität, sondern einfach… billig. Der ganze Film wirkt einfach scheiß billig. Schrecklich.

Da ist zum beispiel der Spielcharakter Lara – diese Dame soll eine Verarschung von Lara Croft sein – fährt die ganz Zeit mit einem Motorrad durch die Gegend, ballert wild rum und sieht scheiße aus. Haha, unglaublich witzig. Was soll denn das? Das habe ich mich die meiste Zeit gefragt. Der Regisseur hat sich wohl eher überlegt, was er sich von seinem Gehalt kaufen soll, anstatt auf eine logische, nachvollziehbare Story zu achten.

Resurrection of the Little Match Girl zeigt mal wieder, dass auch viel Geld keinen guten Film macht. Sondern nur Müll mit übertriebenen Spezialeffekten. Resurrection of the Little Match Girl hat Potenzial, doch es scheitert an Musik, Kamera, Inszenierung und Besetzung. Schade, schade, schade…

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
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Resurrection of the Little Match Girl
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