The Duel Project: Aragami (Originaltitel: 荒神) (2003)

Action, Fantasy, Horror | 78 min
Bewertung:
8.5/10
8.5

Filmkritik

Aragami entstand im Rahmen eines Duells zwischen zwei Regisseuren: Beide hatten sieben Tage Zeit, um einen Film mit dem Thema Duell zu inszenieren. Heraus kamen dabei dieser Film und 2LDK…

So ist Aragami relativ einfach gedreht, ein großer Raum und drei Charaktere. Mit 37 Schwertschnitten und 4 Pfeilen im Rücken fällt der Samurai (ja, das ist wohl sein Name) zusammen mit einem Freund in ein Kloster ein. Eine Dame gewährt ihnen Eintritt. Er fällt in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, sind seine Wunden verschwunden. Er bekommt zu essen, und beginnt ein Gespräch mit dem Klosterherren – Aragami. Dieser klärt ihn auf, dass er der Leber von seinem Freund gegessen hat, und nun fast unsterblich ist. Außerdem sei er der rasende Kriegsgott Aragami. Der Samurai fängt an zu lachen – doch bald wird ihm das vergehen…

Selten hatte ich so viel Spaß bei einem Samurai Film! Die Dialoge sind total fein, fast schon sozialkritisch, die Gags mit Wodka und Waffen (“Ninja Stars are for Losers!”) sind einfach zu gut. Die Abwechslung Dialog – Kampf – Dialog – Kampf – Dialog – Kampf macht den Film nicht langweilig, die Kämpfe sind spektakulär inszeniert, besonders der letzte, im komplett dunklen statt findende ist, wie bei Versus, wunderschön und verfügt über den Gänsehaut-Effekt. Was auch super schön war sind die Kleider der Figuren – der mächtige, ähhh, wie hieß das?, Umhang? von Aragami sieht dermaßen cool und beeindruckend aus! Die Mimiken waren auch, im Vergleich zu früheren Filmen von Kitamura, absolut perfekt und stimmungserzeugend.

Aragami ist eine verdammt liebevolle Danksagung an alle Samurai Filme, die mit Humor, Stil und tollen Figuren eine Menge anderer Samurai- und Schwerterfilme in den Schatten stellt…

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
Aragami
Gerundete Bewertung
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Action, Fantasy, Horror

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