The Last Sword – Die Wölfe von Mibu / When the Last Sword Is Drawn (Originaltitel: 壬生義士伝) (2002)

Drama | 143 min
Bewertung:
9/10
9

Filmkritik

Hätte ich The Last Sword – Die Wölfe von Mibu vor Tom Cruises The Last Samurai gesehen, wäre meine Kritik nicht so bombastisch ausgefallen. The Last Sword – Die Wölfe von Mibu spielt in derselben Zeit wie The Last Samurai, ein Vergleich bietet sich geradezu an. Durch den Film geführt werden wir von dem Samurai Kanichiro Yoshimura, der seinen Clan in Nanbu verlässt, um bei einem Clan in Osaka mehr Geld zu verdienen, da er seine Familie nicht mehr ernähren kann und diese kurz vor dem verhungern ist. Hier ist eine kleine Erklärung nötig: Es war absolut verabscheut, einen Clan zu verlassen, und zu einem anderen zu gehen, dies zeigte Schwäche und Untreue.

Da Kanichiro seine Familie aber vor alle anderen Dinge stellt, hat er keine andere Wahl. In Osaka findet er dank seiner exzellenten Schwert-Techniken schnell einen neuen Clan, und verdient wesentlich mehr Geld, so dass seine Familie weiterhin existieren kann. Doch dieser neue Clan ist natürlich auch mit neuen Problemen verbunden…

Die Story verläuft gegen Ende fast gleich mit der von Last Samurai, allerdings wurde dieser Film bereits ein Jahr zuvor beim Tokio Film Festival gezeigt. Hat sich da jemand aus Hollywood inspirieren lassen? Während Last Samurai super-stylish und in wunderschönen Bildern die Geschichte in Szene setzt, zeigt The Last Sword – Die Wölfe von Mibu wesentlich mehr Charaktere und klärt viel über die Samurai auf – er geht noch einen Schritt weiter als Last Samurai hinsichtlich der Details des Samurai Kodex.

Wem also an Last Samurai die Story gefallen hat, der wird diesen Film lieben – so wie ich.

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
The Last Sword - Die Wölfe von Mibu
Gerundete Bewertung
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