The Return (2006)

Horror, Mystery, Thriller | 85 min
Bewertung:
6/10
6

Filmkritik

Nachdem so langsam alle asiatischen Horrorfilme in Hollywood geremaked wurden, schwappen jetzt langsam originelle Horrorstreifen wie The Return aus Amerika in die Kinos – endlich, möchte man fast schreien! Endlich mal wieder ein Film, der eine wenigstens ein bisschen unverbrauchte Story zu bieten hat, endlich ein neuer, kreativer Regisseur, der zum ersten Mal seine Visionen für uns verpackt. The Return ist so ein Film.

Es geht um Joanna Mills, dargestellt von der nun schauspielerisch wirklich erwachsen gewordenen Sarah Michelle Gellar, die seit ihrer Kindheit unter Alpträumen leidet. Immer wieder wacht sie auf, nachdem sie schrecklich Szenen einer Ermordung erleben musste. Sie beschließt, dass sie nicht länger so weiterleben kann und nimmt einen Job in Texas an, ihrer Heimat, der sie vor langer Zeit entfloh. Sie trifft ihren Vater, dargestellt vom großen Sam Shepard, allerdings eine viel zu kleine Rolle, und ihren Ex-Freund (Adam Scott), doch je länger sie in Texas bleibt, desto öfter kommen ihre Visionen zum Vorschein, bis sie nach und nach ihren Alptraum entziffern kann und das große Rätsel sich mit einem Knall lüftet…

Das imposanteste an The Return ist definitiv die Kamera, wie man schnell merkt. Keine Hochhäuser, kaum Menschen, nur Industriefirmen, Motels und Bars – Kameramann Roman Osin entwirft zusammen mit Regisseur Asif Kapadia ein so tristes Texas, dass man fast schon Angst vor der Umgebung bekommt, in der der Film spielt. Dazu werden geschickt die Farben entsättigt und das ganze leicht dokumentarisch angehaucht, um es noch realistischer und direkter zu machen. Ein echt cooler Stil – dickes Lob dafür! Zusammen mit dem ruhigen Soundtrack sorgt dies für die nötige Stimmung bei einem Mystery-Film.

Gellar schafft es auch endlich, sich von ihrem Buffy Image komplett zu trennen und gibt sich wesentlich professioneller und ernsthafter als in ihren vorherigen Horror-Versuchen (Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast; Scream 2, The Grudge). The Return ist bei weitem kein Meisterwerk, aber in der momentanen Sequel-Prequel-Remake-Masse durchaus sehenswert.

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
The Return
Gerundete Bewertung
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