Vidocq (2001)

Action, Crime, Fantasy, Mystery, Sci-Fi, Thriller | 98 min
Bewertung:
7/10
7

Filmkritik

1830. Paris. Vidocq beginnt mit einem seltsamen Mord: Zwei hohe Politiker werde fast zeitgleich von einem Blitz getroffen. Zufall ist auszuschließen, vermutet der Polizeiinspektor und beauftragt den genialen Detektiv Videocq (Gérad Depardieu) mit dem Fall. Dieser dringt immer tiefer ein in ein verworrenes Labyrinth, das bei einem Alchemisten endet…

Um ehrlich zu sein, die Story hat viel zu viele Wendepunkte und Hintergründe, um sie hier wiederzugeben. Ich hatte einen experimentellen, durchgeknallten französischen Film erwartet, der sich nicht viel um die Story kümmert, sondern die Digitale Technik kennen lernen will. Schließlich ist Videocq der erste komplett digital gedrehte Film gewesen. Da hab ich sehr falsch gelegen, der Film legt sehr viel Wert auf seine äußerst tückische und spannende Geschichte. Dennoch wurde wohl jedes Bild digital nach-bearbeitet, die Bildkompositionen und Farben weisen darauf hin. Es wird einfach das Mittel zum Zweck genutzt, dieser Film ist ein sich bewegendes Gemälde. Jede Kameraposition, jede Aufnahme ist wunderschön. Die Farben des Himmels und der Stadt lassen alles surreal wirken, einfach wunderbar. Die Schauspieler sind auch grandios, und gehen in diesem Spektakel nicht unter.

Falls ihr das Glück habt, den Film in einem Kino eurer Nähe zu finden, geht rein, auf DVD über einen Fernseher wird er nicht einmal halb so schön erscheinen. Ich hoffe nur, dass die letzten drei Filme, die ich auf dem Filmfestival besuchen werde, das Niveau der bisherigen zwei halten können.

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
Vidocq
Gerundete Bewertung
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