xXx (2002)

Action, Adventure, Thriller | 124 min
Bewertung:
7.5/10
7.5
xXx

Infos zum Film

Filmkritik

Eigentlich sagt ja das MPAA Rating alles über diesen 85 Mio.$ teuren, 124 Minuten langen Film:

Rated PG-13 for violence, non-stop action sequences, sensuality, drug content and language.

Vor allem bei “non-stop action sequences” kann ich nur zustimmen.
Allerdings sind diese Actionsequenzen bei xXx dermaßen spektakulär, elegant und bombastisch inszeniert, das einem Actionfan geradezu das Herz aufgeht. Da wird geballert wie in John Woos besten Filmen, da sind Verfolgungsjagden, die Frankenheimer (“Ronin”) nicht besser hätte inszenieren können, da sind Stunts, die einen richtig staunen lassen.

Die Geschichte ist, wie es sich für einen Actionfilm zu gehören scheint, schön einfach. Ein verrückter Tscheche kauft jede Menge russischer Wissenschaftler nach Prag und lässt diese ein tödliches Gift brauen. Eine der lustigsten Szenen ist gleich die erste: Da rennt so ein Pseudo James Bond durch Prag und klaut mit Hilfe einiger Bond-artigen Gadgets eine anscheinend wichtige Fernbedienung. 3 Minuten später ist er tot, da er im Smoking in einer Punk-Disco flieht. Da wird gleich klar gemacht: James Bond ist hier zu fein für. Daher schnappt sich das NSA, da sie nicht noch einen guten Agenten verlieren wollen, Xander Cage, kurz xXx, der nach einem super krassen Stunt sowieso ins Gefängnis sollte, und erpressen ihn für sie zu ermitteln.

Da ist diese Szene, als die NSA Leute Xander bei der Ausbildung an eine Leine binden, und ihn aus einem fliegenden Flugzeug werfen. Und er sagt nur: “Haha, das ist mir doch egal, ich stehe auf so Scheiß!”. Spätestens ab da liebt man diesen völlig verrückten Charakter…

Da Xander ein Freiheitsmensch ist, und er im Gefängnis untergehen würde, nimmt er natürlich an. Und ab geht es nach Prag…

Mal abgesehen von den tollen Stunts, wundervollen Kamerafahrten, hübschen Mädels und coolen Sprüchen macht dieser Film einfach verdammt viel Spaß. Nach den schweren cineastischen Enttäuschungen in letzter Zeit tat dieser Film richtig gut. Und die Stunts! Wahnsinn. Die Sounds gepaart mit den paar CGI F/X (die meisten Stunts sind aber echt, das sieht man) sind so irre, da haben die Macher seit “The Fast And The Furious” einiges dazugelernt!

Als Page verkleidet klaut sich Xander in einem Golf Club eine Corvette, heizt davon, drei Kurven weiter warten seine Jungs, ruck-zuck montieren diese 5 Kameras auf das Auto, und weiter geht´s. Mit Vollgas rast er auf eine Brücke, und springt mit Hilfe einer Schanze runter. Zack, aus dem Auto springen, Fallschirm auf, Kameras aus dem brennenden Wrack retten, und wieder wegheizen. Da sitzt man als Zuschauer und ist über diese Aktion so baff, man fragt sich wer sich sowas ausdenkt. Nein, nicht das es sonderlich intelligent ist, aber xXx macht einfach Spaß!

xXx ist, mal ganz ehrlich, der bisher beste und ehrlichste Popcorn-film des Jahres. Das Auge wird mit wundervollen Bildern erfüllt, die Ohren bekommen die passende Musik, und der Körper zuckt vor Spannung mit. Im Vergleich mit z.B. Minority Report hat man hier nicht das Gefühl, der Wollust des Regisseurs ausgesetzt zu sein. Rob Cohen verspricht uns Action, und er gibt sie uns. Nicht mehr, und nicht weniger.

Also schnappt euch eure Freunde, sucht das grösste und lauteste Kino in eurer Umgebung auf (wer sich diesen Film auf einem Fernseher oder Monitor anguckt, muss dumm sein!) und lasst euch einfach mal gehen… Braucht man auch mal in der heutigen Zeit.

Jakob Montrasio

Zusammenfassung der Rezension
Datum der Rezension
Name des Filmes
xXx
Gerundete Bewertung
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Action, Adventure, Thriller

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